Eherecht Familienrecht Stuttgart






Portrait
Arbeitsrecht, insbesondere Individualarbeitsrecht
Miet- und Pachtrecht
Ehe- und Familienrecht
Interessenschwerpunkte
Anwältin Dr. Schweizer Anwalt Dr. Hilland Anwalt Dr. Gudd Anwalt Dr. Waitzmann

Rechtsanwältin für Eherecht und Familienrecht

 

Eherecht und Familienrecht


Den Schwerpunkt der familienrechtlichen Beratung von Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer bilden Scheidung/ Trennung/ Getrenntleben und die hieraus resultierenden Folgeproblemen (Unterhalt - vgl. Bundesgerichthof FamRZ 2009, 770 mit Anmerkung von Borth FamRZ 2009, 959 – Sorgerecht für die Kinder, Umgangsrecht mit den Kindern, Zugewinn, Hausratsaufteilung, Versorgungsausgleich etc.)

Scheidung, kostengünstige,
schnelle Lösungen bei den Gerichten durchsetzen

Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer bietet hier schnelle und tragfähige Lösungen an, mit denen möglichst außergerichtlich und damit kostengünstig im Rahmen einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung eine Regelung der oben genannten Folgeprobleme, einschließlich des Erbrechtes erreicht werden kann.

Scheitert dies, setzt Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer die Mandanteninteressen massiv und außerordentlich engagiert gerichtlich durch.

Unterhalt, Betreuungsunterhalt im ländlichen Raum,
Versagung von Unterhalt
bei verfestigter Lebensgemeinschaft

Der seit Inkrafttreten des neuen Unterhaltsrechtes 2008 - auch häufig in den Medien propagierten – möglichen Marschroute „0 € für die Ex-Frau”(vgl. FOCUS Nr. 5 vom 28.01.2008) steuert Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer für ihre Mandantinnen regelmäßig entschieden entgegen.

Andererseits gelingt es Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer für die von ihr vertretenen Ehemänner in Unterhaltsverfahren, wirtschaftlich sehr interessante Lösungen dadurch zu erreichen, dass eine zeitliche Befristung des zu leistenden Unterhaltes vereinbart (vgl. Amtsgericht Stuttgart, Az: 26 F 5/09 (UE), Amtgericht Nürtingen, Az: 19 F 502/09) bzw. ausgeurteilt wird.

Der BGH hat mit Urteil vom 18.04.2012, XII ZR 65/10 im Einzelfall bei der Betreuung von drei Kindern im Alter von 12 bis 17 Jahren und im ländlichen Raum einen Betreuungsunterhalt zugebilligt. Gegen diese für den Ehemann sehr kritische Entscheidung argumentiert Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer gerade vor dem Amtsgericht Waiblingen Az: 10 F593/12 mit nachhaltigen rechtlichen Argumenten, da ansonsten die Unterhaltspflicht sich unzumutbar zeitlich streckt.

Vor dem Amtsgericht Schwäbisch Hall Az: 9 F 121/12 setzt sich Frau Dr. Schweizer im Anschluss an eine Entscheidung des BGH vom 18.04.2012, XII ZR 73/10 für die Anerkennung einer verfestigten Lebensgemeinschaft der neuen Partnerschaft ein, was zu einer Versagung des Unterhalts für die alte Partnerschaft schon vor Ablauf von zwei Jahren führen wird und damit den betroffenen Ehemann drastisch unterhaltsmäßig entlastet.

sittenwidrige Unterhaltsverträge

Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer hat öfter Fälle rechtlich zu beurteilen, in denen anlässlich der Eheschließung oder auch kurz danach, Frauen weit überhöhte Unterhaltsvorstellungen durchsetzen, die in einem Ehevertrag verbindlich geregelt werden. Es bedarf keiner Ausführung, dass dies für den daraus verpflichteten Ehemann katastrophale Folgen haben kann. Es kommt dazu, dass der Bundesgerichtshof, jedenfalls bisher, weitgehend, solche Eheverträge im Einzelfall nur dann für sittenwidrig gehalten hat, wenn die Ehefrau anlässlich der Eheschließung erheblich vertraglich benachteiligt wurde.
Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer hat bereits im Vorgriff auf die spätere Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes, derartige vertragliche Vereinbarungen auch zugunsten des Ehemannes für sittenwidrig gehalten.
Während die Instanzgerichte ihr häufig nicht gefolgt sind, hat der Bundesgerichtshof nun im Urteil vom 05.11.2008, Az: XII ZR 157/06, grundlegend die von Frau Dr. Schweizer seit Jahren bei den Gerichten vorgetragenen Überlegungen inhaltlich bestätigt. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes führt dazu, dass durch einen Ehevertrag geknebelte und übermäßig in Anspruch genommene Ehemänner sich auf die Sittenwidrigkeit des Ehevertrages berufen können und im Einzelfall keinen oder häufig weniger Unterhalt leisten müssen.

Seminare Familienrecht

In ihrem letzten familienrechtlichen Seminar (s.o.) hat Rechtsanwältin Dr. Schweizer aktuelle Fragen des Umgangsrechtes, der Arbeitsverpflichtung der geschiedenen Ehefrau als auch der Berechnung des Goodwill bei dem Zugewinnausgleich hinsichtlich einer freiberuflichen Praxis behandelt. Im Nachgang dazu verweist Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes XII ZR94/09 zur Arbeitsverpflichtung von Alleinerziehenden, XII ZR40/09 zur Berücksichtigung des Goodwills beim Zugewinnausgleich eines Freiberuflers sowie Oberlandesgericht Saarland, AZ: 6WF118/10 zum Umgangsrecht der Eltern bei Sonderereignissen, z.B. einer Geburtstagsfeier.

Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer wendet außerdem zu Gunsten ihrer Mandanten konsequent die neuere Rechtsprechung der Amts- und Oberlandesgerichte an, nach der wesentlich früher eine teil - oder vollschichtige Tätigkeit der getrenntlebenden oder geschiedenen Ehefrau verlangt werden kann (vgl. Oberlandesgericht Bremen, NJW 2008, 1745, welches grundsätzlich die volle Erwerbstätigkeit der geschiedenen Ehefrau nach vollendetem dritten Lebensjahr des Kindes verlangt, vgl. Oberlandesgericht Köln, NJW 2008, 2659, welches von einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit bei zwei Kindern im Alter von 8 und 12 Jahren ausgeht).

Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer widersetzt sich massiv - gestützt von der jetzigen Rechtsprechung (z.B. BGH, FamRZ 2008, 134) - dem früher gerne propagierten Grundsatz "einmal Chefarztgattin immer Chefarztgattin“. Andererseits gelingt es Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer auch, in Anbetracht der durch die Rechtsprechung für die unterhaltsbedürftigen Ehefrauen verschlechterten Situation, immer wieder durch geschicktes Verhandeln wirtschaftlich gut gestellte Eheleute zu einer großzügigen Befristung bzw. Herabsetzung des Unterhaltes zu bewegen.

Umgangsrecht mit den Kindern,
Durchsetzung auch für den nichtehelichen Vater

Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer setzt Umgangsrechte des Vaters regelmäßig durch, insbesondere wenn durch die Vorenthaltung des Umgangsrechtes Druck ausgeübt werden soll. Sogar für den nichtehelichen Vater hat Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer vor dem Amtsgericht Waiblingen Az: 10 F 379/12 massiv das Umgangsrecht des Vaters mit dem einjährigen Sohn durchgedrückt.

Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich

Im Rahmen des Scheidungsverfahrens sind im Rahmen des Versorgungsausgleichs die in der Ehe erworbenen Versorgungsanwartschaften für den Fall des Alters, der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zu verteilen. Der Versorgungsausgleich ist von Amts wegen durch das Gericht durchzuführen. Das Familiengericht ermittelt von sich aus. Hier müssen also alle Versorgungsträger Auskunft gegenüber dem Gericht geben. Das Gericht berechnet dann den Versorgungsausgleich, d.h die Verteilung der Anwartschaften. Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, insbesondere bei der Bewertung von Betriebsrenten.
Gemeinsam mit spezialisierten Rentenberatern gelingt es Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer regelmäßig, eine Korrektur etwa solch falscher Entscheidungen zu erreichen (vgl. Amtsgericht Rottenburg am Neckar, Az: 2 F 14/07, Korrektur dieser Entscheidung durch das Oberlandesgericht Stuttgart, Az: 18 UF 191/07).

Die Entwicklung eines auf die konkrete Situation abgestimmten Ehevertrages durch Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer ist während einer Ehe oder im Vorfeld einer Eheschließung ihr Vorteil zur Konfliktvermeidung.

Vaterschaftsfeststellung

Immer die Kostenbelastung der Mandantschaft im Blick hat Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer zwei Abstammungsverfahren (nach 20 Jahren kamen dem rechtlichen Vater Zweifel an der biologischen Vaterschaft) vor dem Amtsgericht Überlingen zusammengeführt. Sie wendete das rechtliche Instrument der Streitverkündung an einen Dritten, nämlich den wirklichen Vater, innovativ an. So konnte unter erheblicher Einsparung von Kosten in einem Verfahren festgestellt werden, dass der anfechtende Vater tatsächlich nicht der biologische Vater war und der über die Streitverkündung in demselben Gerichtsverfahren einbezogene Vater als solcher, rechtskräftig festgestellt werden konnte.
Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer geht - um die Mandanten zu entlasten - neue Wege. Das in obiger Sache zuständige Amtsgericht Überlingen ist den Überlegungen von Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer gefolgt. Es bleibt zu hoffen, dass der eingeschlagene Kurs zur Prozessökonomie auch von anderen Gerichten anerkannt wird.

Auch bei Fragen zum Namensrecht, Abstammungsrecht oder zur Adoption erteilt Frau Dr. Schweizer Rechtsauskünfte.

Ehe- und Familienrecht in Stuttgart und Umgebung sowie aus anderen Regionen

Das Klientel von Frau Rechtsanwältin Dr. Schweizer im Familien- und Eherecht stammt regelmäßig aus dem Großraum Stuttgart, aber auch aus ganz Baden-Württemberg und angrenzenden Bundesländern.



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